Punkt gegen Lugano reicht YB für die Meisterrunde – Luzern macht Kleinholz aus Lausanne
Young Boys – Lugano 1:1
Die Young Boys sichern sich mit dem 1:1 gegen Lugano zwar als letztes Team die Teilnahme an der Championship Group, bleiben aber im Rennen um die Europacup-Plätze im Hintertreffen.
Das bereits neunte Tor von Alvyn Sanches seit seiner Rückkehr in die Berner Mannschaft Ende Oktober nach einem Kreuzbandriss bescherte YB den perfekten Start. In der 5. Minute profitierte der Schweizer Nationalspieler von der idealen Vorarbeit von Alan Virginius und bezwang den früheren YB-Keeper David von Ballmoos im Tor der Gäste.
Der FC Lugano verdiente sich den Ausgleich in der Folge, weil er immer bemüht war und speziell nach der Pause auch den einen oder anderen gefährlichen Abschluss hatte. Die Erlösung für die Tessiner kam in der 65. Minute durch einen Penalty. Nachdem Chris Bedia Uran Bislimi im eigenen Strafraum gefoult hatte, traf Spezialist Anto Grgic zum 1:1.
Durch das Remis bleibt Lugano fünf Punkte vor YB und gut positioniert im Rennen um die Europacup-Plätze. Sollte der FC St. Gallen den Cup gewinnen, dürften die ersten vier Plätze für das internationale Geschäft reichen. Ansonsten kommen nur die ersten drei in den Europacup.
Young Boys - Lugano 1:1 (1:0)
27'933 Zuschauer. - SR San.
Tore: 5. Sanches (Virginius) 1:0. 65. Grgic (Penalty) 1:1.
Young Boys: Keller; Valery (73. Janko), Wüthrich, Lauper, Benito; Gigovic (86. Pech), Fernandes; Males (65. Fassnacht), Sanches, Virginius (73. Colley); Bedia (66. Essende).
Lugano: Von Ballmoos; Delcroix, Papadopoulos, Mai; Grgic; Cimignani (89. Brault-Guillard), Mahmoud, Bislimi, Martim Marques (60. Koutsias); Steffen (84. Bottani), Pihlström (60. Mahou).
Verwarnungen: 59. Papadopoulos, 81. Von Ballmoos, 82. Lauper, 84. Grgic.
Luzern – Lausanne 4:0
Der FC Luzern feiert einen überzeugenden Heimsieg. Auch dank zwei weiteren Skorerpunkten von Matteo Di Giusto gewinnen die Innerschweizer gegen Lausanne-Sport mit 4:0.
Nicht zum ersten Mal in dieser Saison zeigte der FC Luzern, was er kann, wenn es ihm läuft. Umso bitterer ist für die Innerschweizer, dass sie wie vor zwei Jahren den Sprung in die Championship Group verpasst haben. Zwei Runden vor Ende der Qualifikation können sie nicht mehr in die Top 6 vorstossen.
Mit Matteo Di Giusto haben die Luzerner den besten Skorer der laufenden Saison in ihren Reihen. Der frühere Winterthurer leistete gegen Lausanne-Sport in der 4. Minute die Vorarbeit zum 1:0 von Pius Dorn und erzielte Mitte der ersten Halbzeit das zweite Tor des Spiels. Di Giusto steht nach 31 Runden bei je zwölf Toren und Assists. Der andere zweifache Skorer der Luzerner war Pius Dorn. Der deutsche Captain traf in der 51. Minute auch noch zum 3:0. Di Giusto war mit dem starken vorletzten Pass am Treffer beteiligt. Den Schlusspunkt setzte der junge Stürmer Andrej Vasovic.
Von Lausanne-Sport, das vor dieser Runde gleich viele Punkte wie der FCL hatte, kam wenig. Die beste Torchance erspielte sich der junge Omar Janneh nach einer knappen Stunde mit einem Dribbling, gefolgt von einem Schuss von der Strafraumgrenze, der knapp am Tor vorbeiflog.
Für beide Mannschaften beginnt nach der Länderspiel-Pause die schwierige Zeit, in der sie nichts mehr zu gewinnen und nichts mehr zu verlieren haben. Die Gefahr, noch auf einen der zwei letzten Plätze abzurutschen, ist mit grosser Wahrscheinlichkeit nur theoretischer Natur.
Luzern - Lausanne-Sport 4:0 (2:0)
10'555 Zuschauer. - SR von Mandach.
Tore: 4. Dorn (Di Giusto) 1:0. 23. Di Giusto (Kabwit) 2:0. 51. Dorn (Lucas Ferreira) 3:0. 76. Vasovic (Villiger) 4:0.
Luzern: Loretz; Dorn, Freimann, Bajrami, Fernandes (90. Ciganiks); Owusu (90. Ottiger), Abe; Lucas Ferreira (82. Winkler), Kabwit (61. Villiger), Di Giusto; Vasovic (91. Meyer).
Lausanne-Sport: Letica; Soppy, Lippo (63. Fofana), Mouanga (77. Ngonzo), Poaty; Sigua, Custodio, Beloko (63. Diakite); Mollet (46. Lekoueiry); Janneh, Traore (63. Bair).
Verwarnungen: 80. Custodio. (abu/sda)
